Rhomäische Geschichte. Historia Rhomaike: Zweiter Teil, 2. by Nikephoros Gregoras

By Nikephoros Gregoras

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4. Er selbst begab sich zur Mitte und sprach den Mannschaften ermutigend zu : »Merkt euch wohl, Männer,« sagte er, »daß wir im fremden und feindlichen Land kämpfen und weit weg von unserem Vaterland abgeschnitten sind. Wir haben keine mit uns verbündeten Städte, die uns heute in diesem plötzlichen Krieg beistehen können, noch können wir irgendwoher ein Söldnerheer zu Hilfe rufen. Laßt uns also kämpfen, als ob "vir heute sterben und mit der heutigen Sonne untergehen müßten. Wir wollen dieses feindliche Land, in dem wir heute den Wettlauf um unser Leben laufen373, und die Augen der Feinde, die überleben werden, zu Zeugen unseres mannhaften und mutigen Kampfes haben.

Wer ver­ nichtete die Kunst der Künste und die Wissenschaft der Wissenschaften ? Wer stürzte den Himmelsmann in die Tiefen der Unterwelt359 ? Einst beweinte Hellas ÜBER S E T Z UN G : KAPITEL X Athen, den Hort der Beredsamkeit, als der Lakedämonier Lysander die Stadt heim­ tückisch angegriffen und zerstört hatte ; wir können heute nicht genug beweinen, wie ganze Länder wie Hellas samt Athen untergegangen sind. Denn alles war dieser eine Mann. Musen, Beredsamkeit, Tugend / und j ede Art von Bildung, wie habt ihr so schnell die Lilien des Feldes nachgeahmt, schnell zu Höhe und Schönheit aufgeschossen und noch schneller verwelkt und vergangen360 !

Wie oft hast Du, wenn eine mächtige Flut von allen Seiten aufbrauste, eine unerschütterliche und unbesiegbare Festigkeit der Seele bewahrt, so wie jene, die in tiefer Ruhe leben390 ! Wie hast Du, wenn die Vergehen Deiner Untertanen wie ein Nordwind die Wucht Deines Zorns zu einer Sturmflut von Wellen aufzu­ peitschen drohten, nicht nachgegeben, sondern vielmehr Edelmut und Klugheit gezeigt und anstelle der Übeltäter / Deinen Zorn in die Schranken gewiesen und die Übeltäter Deine gewohnte Milde erfahren lassen !

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