Phonetische und phonologische Störungen bei Kindern: by Martina Weinrich, Heidrun Zehner

By Martina Weinrich, Heidrun Zehner

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4 Substitutionsprozesse (den Artikulationsort betreffend) – Rückverlagerung zum [∫]. ([ta∫Ǩ] statt »Tasse«). – Rückverlagerung von alveolaren Nicht-Frikativen. Alveolare Plosive oder Nasale werden nach hinten verlagert ([kǣpf] statt »Topf«). 4 Substitutionsprozesse (die Artikulationsart betreffend) – Plosivierung mit Wechsel des Artikulationsortes. Frikative werden durch Plosive eines anderen Artikulationsortes ersetzt ([dat] statt »Dach«). – Lateralisierung. Ersetzung von nicht-lateralen Konsonanten durch Laterale ([la:zǨ] statt »Nase«, [lǣk] statt »Rock«).

Dabei unterscheidet man, ob es sich bei der Ersetzung um einen Wechsel des Artikulationsortes (»See« wird zu [fe]) oder der Artikulationsart (»See« wird zu [te]) handelt. 1 . 3 stellt die phonologischen Prozesse dar, die bei sprachunauffälligen deutschsprachigen Kindern beobachtet werden konnten. Die Orientierung erfolgt dabei hauptsächlich an der Studie von Fox u. Dodd (1999), allerdings fließen auch Ergebnisse der Untersuchungen von Hacker u. Wilgermein (2001) und Hacker u. Weiß (1986) mit ein.

Dieser Ersatzlaut übernimmt die Funktion mehrerer verschiedener Konsonanten, man spricht daher von einem funktionell belasteten Laut. Die Sprache des Kindes wird dadurch meistens sehr unverständlich. Möglicherweise lässt sich die Verwendung eines funktionell belasteten Ersatzkonsonanten durch das Zusammentreffen mehrerer phonologischer Prozesse erklären (Hacker 1999). Wenn beispielsweise eine Plosivierung von Frikativen, eine Vorverlagerung und eine Reduktion von Mehrfachkonsonanz mit einer Lenisierung zusammentreffen, bleibt als Ersatzlaut gewissermaßen nur noch das [d] übrig.

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