Nana (Bd.9) by Emile Zola

By Emile Zola

Show description

Read Online or Download Nana (Bd.9) PDF

Best german_2 books

Extra info for Nana (Bd.9)

Sample text

Nur ein junger Mann stand, von der Finsternis eingehüllt, die Ellbogen auf das steinerne Geländer gestützt, in der rechten Türöffnung und rauchte eine Zigarette, deren Glut aufleuchtete. Fauchery erkannte Daguenet. Sie drückten sich die Hand. « fragte der Journalist. « �Aber Sie sehen doch, ich rauche«, antwortete Daguenet. Darauf sagte Fauchery, um ihn in Verlegenheit zu bringen: »Na, was halten Sie von der Debütantin? « Das war sein ganzes Urteil über Nanas Begabung. La Faloise beugte sich vor und betrachtete den Boulevard.

Auf dem Balkon, der ihnen leer vorkam, war es stockdunkel und sehr frisch. Nur ein junger Mann stand, von der Finsternis eingehüllt, die Ellbogen auf das steinerne Geländer gestützt, in der rechten Türöffnung und rauchte eine Zigarette, deren Glut aufleuchtete. Fauchery erkannte Daguenet. Sie drückten sich die Hand. « fragte der Journalist. « �Aber Sie sehen doch, ich rauche«, antwortete Daguenet. Darauf sagte Fauchery, um ihn in Verlegenheit zu bringen: »Na, was halten Sie von der Debütantin? « Das war sein ganzes Urteil über Nanas Begabung.

Leute nannten beim Vorbeigehen einander halblaut seinen Namen. Den ganzen Akt hindurch habe er gelacht, ging das Gerücht in den Wandelgängen; er erwies sich jedoch als sehr streng und sprach von Geschmack und Moral. Weiter entfernt war der Kritiker mit den dünnen Lippen voller Wohlwollen, das einen schlechten Nachgeschmack wie sauer gewordene Milch hatte. Fauchery durchsuchte die Logen mit einem Blick durch die runden Öffnungen, die in die Türen eingelassen waren. Aber Graf de Vandeuvres hielt ihn an und stellte ihm Fragen; und als er erfuhr, daß die beiden Vettern die Muffats begrüßen wollten, verwies er sie nach Loge sieben, aus der er gerade kam.

Download PDF sample

Rated 4.73 of 5 – based on 13 votes