Motorbuch Verlag Jagdgeschwader 27 by Werner Girbig

By Werner Girbig

Die Wiederbewaffnung Deutschlands im Jahre 1935 und die damit verbundene Aufstellung eigener Luftstreitkr#228;fte bedeutet gleichzeitig den Beginn der geschichtlichen Laufbahn einiger sp#228;ter sehr bekannt gewordener Jagdfliegereinheiten. Da#223; jedoch Verb#228;nde der Luftwaffe auch ohne Traditionsnamen zu einigem Ruhm gelangten, daf#252;r m#246;ge als Beispiel das Jagdgeschwader 27 gelten. Da seine Aufstellung am 1. Oktober 1939 - additionally bereits nach Beendigung des Polenfeldzuges - erfolgt, ist somit das JG 27 kein Friedensverband. Kern des neuen Geschwaders bildet der Geschwaderstab des 1938 entstandenen und in Bernburg aufgel#246;sten JG three. Der Stab trifft am 27. September 1939 auf dem Fliegerhorst M#252;nster-Handorf mit einem Vorkommando ein. Neben der neugegr#252;ndeten L Gruppe des JG 27 #252;bernimmt das Geschwader die I./JG 1, die I./JG 21 und die I./(J.)LG 2, deren Aufstellungsgeschichte kurz wiedergegeben sei.

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Nachdem sie zunächst das Besondere der Judenverfolgung durch die Nazis geleugnet hatten, erkannten die Kommunisten bald den Vorteil, den sie aus der Anerkennung dieser Besonderheit für die regelmäßige Mobilisierung des Antifaschismus ziehen konnten. »Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch« - mit dieser Brechtschen Schreckensvision gingen sie bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit hausieren. Neuerdings hat die Hervorhebung einer »Einzigartigkeit« des Genozids an den Juden, die die Aufmerksamkeit auf seine außergewöhnliche Grausamkeit lenkt, ebenfalls die Wahrnehmung vergleichbarer Tatsachen in der kommunistischen Welt behindert.

Jetzt wird die Stimme gegen Stalins Verbrechen nicht mehr im Westen, sondern in Moskau - noch dazu im Allerheiligsten Moskaus, im Kreml - erhoben. Es handelt sich nicht mehr um die eines Kommunisten, der mit dem System gebrochen hat, sondern um die des weltweit ranghöchsten Kommunisten, des Vorsitzenden der Partei der Sowjetunion. Ihm haftet nicht derselbe Verdacht an wie den Ausführungen ehemaliger Kommunisten. Er verkörpert vielmehr die höchste Autorität, die in diesem System dem führenden Politiker zuerkannt wird.

Bis zur Diktatur des Proletariats, und den imperialistischen Krieg in einen Bürgerkrieg verwandelt. In einem Brief an Alexander Schljapnikow, einen der bolschewistischen Parteiführer, schrieb Lenin: »Die Kriegsniederlage des Zarentums wäre im Augenblick das kleinere Übel. ] Die ganze Kraft unserer Arbeit (beharrlich, systematisch und vielleicht von langer Dauer) gilt dem Bestreben, den Krieg in einen Bürgerkrieg zu verwandeln. Wann sich das verwirklichen wird, ist eine andere Frage, es ist jedenfalls noch nicht klar.

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