Gesundheit und Wirtschaftswachstum: Recht, Ökonomie und by Karl-Josef Langen, Hans Herzog (auth.), Mattias G. Fischer,

By Karl-Josef Langen, Hans Herzog (auth.), Mattias G. Fischer, Stephan Meyer (eds.)

Der Schutz der Gesundheit verlangt medizinischen Fortschritt und die tatsächliche Verfügbarkeit von Spitzenmedizin. Allerdings werden damit zusammenhängende Ausgabensteigerungen angesichts der „Kostendämpfungsmaxime" oft als Fehlentwicklung wahrgenommen. Der Aufsatzband stellt diese Maxime interdisziplinär auf den Prüfstand. Autorinnen und Autoren aus Rechts- und Wirtschaftswissenschaft, aus Medizinethik und medizinischer und juristischer Praxis erörtern, ob Sozialrecht und medizinische Ethik die Vermeidung von Innovationshemmnissen fordern. Volkswirtschaftlichen Wachstumseffekten eines innovationsfreundlichen Gesundheitssystems wird nachgegangen, ebenso der Zahlungsbereitschaft der Versichertengemeinschaft für Innovationen und dem Stellenwert des Gutes „Gesundheit" aus Sicht der Bevölkerung. Mit Blick auf die politische Durchsetzbarkeit wird diskutiert, ob eine Akzeptanz sichernde Implementation von Gesundheitsreformmaßnahmen gelingen kann.

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Diese gängige Wachstumshypothese konnte jedoch bisher für die Gesundheitswirtschaft nicht empirisch überprüft werden. Mehr intuitiv als analytisch wird versucht, diese Annahme regelmäßig anhand der Entwicklung der Gesundheitsausgaben insgesamt und insbesondere der Altersabhängigkeit der Gesundheitsausgaben pro Kopf plausibel zu machen. Gesundheitspolitische Strategien, sollen sie erfolgreich sein, setzen eine valide Datenbasis voraus. Hieran mangelt es bislang für die Gesundheitswirtschaft. Durchweg wird in Ausgaben- oder Umsatzkategorien, nicht aber – wie es eigentlich geboten ist – in Wertschöpfungskategorien diskutiert.

Literatur Antoch G, Bockisch A (2009) Combined PET/MRI: a new dimension in whole-body oncology imaging? Eur J Nucl Med Mol Imaging 36(Suppl 1):113–120 Catana C, Procissi D, Wu Y, Judenhofer MS, Qi J, Pichler BJ, Jacobs RE, Cherry SR (2008) Simultaneous in vivo positron emission tomography and magnetic resonance imaging. Proc Natl Acad Sci U S A 105(10):3705–3710 Christensen NL, Hammer BE, Heil BG, Fetterly K (1995) Positron emission tomography within a magnetic field using photomultiplier tubes and lightguides.

Die Einsprüche der Fachgesellschaften über diese Einschätzung wurden umgehend formuliert. Diese Untersuchungen des IQWiG sollen in Deutschland dazu dienen, den Einsatz der PET bei den genannten Erkrankungen zu validieren und klären, ob sie auf Kosten der gesetzlichen Krankenversicherung durchgeführt werden dürfen – bei Verfahren, die in vielen Ländern Europas seit etwa 2003 regulärer Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung sind. Ein kürzlich veröffentlichtes Urteil des Bundessozialgerichts vom 28.

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