Future by Dmitry Glukhovsky

By Dmitry Glukhovsky

Willkommen in der Zukunft!

Seit die Sterblichkeit überwunden wurde, ist die Erde vollkommen überbevölkert. Ganz Europa ist zu einer einzigen Megapolis aus gigantischen Wohntürmen zusammengewachsen. Nur die Reichen und Mächtigen können sich in den obersten Etagen noch ein unbeschwertes Leben leisten, während die Mehrheit der Bevölkerung auf den niederen Ebenen ein beengtes Dasein fristet. Die Fortpflanzung ist streng reglementiert, und illegale Geburten werden unnachgiebig verfolgt. Als der Polizist Nr. 717 auf den Anführer einer Terrorgruppe angesetzt wird, gerät er in das Netz eines Komplotts, das bis in die höchsten Etagen der Gesellschaft reicht – und das die brutale Ordnung ins Wanken bringen wird.

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The Return of Black Douglas

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Der Aufzug steigt noch immer. Auf einem Werbebildschirm, so groß wie eine der Kabinenwände, ist eine stark geschminkte Tussi zu sehen, die gerade eine Glückstablette schluckt. Die anderen Wände sind beige gepolstert. Das beruhigt die Passagiere und verhindert, dass sie sich bei einer Panikattacke die Köpfe einschlagen. Toll, wirklich jede Menge Gründe, die für Aufzüge sprechen … Die Lüftung summt. Trotzdem tropft mir der Schweiß auf den beigen, federnden Boden. Meine Kehle lässt keine Luft mehr durch, als würde eine mächtige Pranke sie zusammenpressen.

Platsch! Jemand lacht laut auf – eine reine, klangvolle Mädchenstimme, in unmittelbarer Nähe. In meiner Schale, wo ich mich vor allen verstecken wollte und doch darauf gehofft habe, dass ich entdeckt werde. Dann eine weitere Fontäne. Ich schweige, gedulde mich, stelle mich schlafend. Ein Flüstern – offenbar überlegen die beiden, ob sie weiterziehen sollen, die Kaskaden hinab, oder ob es sich lohnt zu bleiben. Die zweite Stimme gehört einem Mann. Sie diskutieren über mich. Das Mädchen kichert. Ich tue so, als ob mich ihr Spiel überhaupt nicht interessiert.

Eine Aufmerksamkeit, die ich nicht verdient habe – und ich bin mir nicht sicher, ob ich sie mir verdienen will. Ich bin grundsätzlich gegen ein Leben auf Kredit. Du erwirbst etwas, das dir nicht gehören sollte, und begleichst deine Schuld damit, dass du dir selbst nicht mehr gehörst. Ein bescheuertes Konzept. « �Beordert! Hörst du das, Helen? Ich habe Sie eingeladen. « �Aus Neugier. « �Allein in Europa gibt es 120 Milliarden Leute wie mich. Und davon empfangen Sie einen pro Tag? Mir ist klar, dass Ihnen keine zeitlichen Grenzen gesetzt sind, aber trotzdem …« �Sie machen einen nervösen Eindruck.

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