Die Theorie Des Guten in Aristoteles Nikomachischer Ethik by Philipp Brüllmann

By Philipp Brüllmann

This e-book bargains a brand new interpretation of the speculation of the great in Aristotle??s Nicomachean Ethics. In a cautious interpreting focusing rather at the first chapters, the writer argues that Aristotle has a extra complicated courting to a teleological perception of the nice than is frequently assumed. figuring out the subtleties of Aristotle??s perspective in this aspect may help resolve a few tough interpretative concerns. furthermore, it may possibly open up a brand new standpoint at the venture Aristotle is pursuing in his ethics.

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Dagegen versucht Stemmer (1992) als radikaler Vertreter einer dominanten Interpretation unter Rückgriff auf dieselben Zeilen zu zeigen, dass Aristoteles allein die eudaimonia als intrinsisches Gut ansieht. Für eine dominante Interpretation, die dennoch mehrere intrinsische Güter zulässt, vgl. Kraut (1989). 22 1. Die Verschiedenheit der Güter Eine Untersuchung der Kriterien Die Teilnehmer der Inklusiv-Dominant-Debatte versuchen eine Rekonstruktion der Theorie der eudaimonia, die möglichst alle Belege aus EN I und X gleichermaßen integriert.

Des Besseren und des Besten) als begründungsbedürftig. An jedes Kriterium des Guten kann die Frage gerichtet werden, wie es sich zur Verschiedenheit der anerkannten Güter verhält. Es ist allerdings eine Situation denkbar, in der die Heterogenität der anerkannten Meinungen keine Bedeutung für die Ethik hätte. Dies wäre dann der Fall, wenn Aristoteles einen revisionistischen Ansatz vertreten würde, wenn er also davon ausginge, dass alle oder die meisten der Gegenstände, die in der Regel für Güter gehalten werden, „in Wirklichkeit“, das heißt vor dem Hintergrund der korrekten ethischen Theorie, keine Güter sind.

Beide benutzen die Ausführungen aus I 5, um eine bestimmte Interpretation der eudaimonia zu belegen. Das Grundproblem besteht für sie in einer konsistenten Beschreibung des Gegenstands, auf den alle Kriterien zutreffen. Diese Herangehensweise scheint legitim; denn Aristoteles weist ja explizit darauf hin, dass die eudaimonia die genannten Kriterien erfüllt (1097a34; b15-16; b20-21). Sie führt aber nach meiner Ansicht zu einem verzerrten Bild dessen, was in den ersten Kapiteln der Nikomachischen Ethik eigentlich geschieht.

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