Der philosophische Diskurs der Moderne. Zwölf Vorlesungen by Jürgen Habermas

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5, S. 655) Schillers asthetische Utopie zielt freilich nicht auf eine AsthetisierunK der Lebensverhaltnisse, sondern auf eine Revolutionierung der Verstan

Bd. ) 12 Der junge Marx interpretiert das Verhaltnis von Staat mid Gesellschaft noch handlungstheoretisch aus der Sicht der komplementaren Rollen von ,citoyen< und ,bourgeois<, vonStaatsbiirger und privater Rechtsperson. Der scheinbar souverane Biirger fiihrt ein Doppelleben - »einhimmlisches und ein irdisches Leben, das Leben im politischen Gemeinwesen, worin er sich als Gemeinwesen gilt, und ein Leben in der biirgerlichen Gesellschaft, worin er als Privatmensch tatig ist, die anderen Menschen als Mittel betrachtet, sich selbst zum Mittel herabwiirdigt und zum Spielball fremder Machte wird«.

1959,465, im folgenden zitiert als M/E. , Bd. I, 379. , Bd. 4, 476. 10 Er postuliert eine soziale Bewegung, lange bevor diese in der europaischen Arbeiterbewegung eine historisch faBliche Gestalt annimmt. e} Nun steht hinter beidem, hinter der erzwungenen Mobilitat der auBeren Lebensumstande wie hinter der emanzipatorischen Wucht sozialer Bewegungen, die sinnfallige Entfesselung der Produktivkrafte - »die rasche Verbesserung der Produktionsinstrumente, die unendlich erleichterte Kommunikation«.

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