Das Schwarzbuch des Kommunismus: Unterdrückung, Verbrechen by Joachim Gauck, Ehrhart Neubert, Stephane Courtois, Nicolas

By Joachim Gauck, Ehrhart Neubert, Stephane Courtois, Nicolas Werth, Jean-Louis Panne

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Nachdem sie zunächst das Besondere der Judenverfolgung durch die Nazis geleugnet hatten, erkannten die Kommunisten bald den Vorteil, den sie aus der Anerkennung dieser Besonderheit für die regelmäßige Mobilisierung des Antifaschismus ziehen konnten. »Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch« - mit dieser Brechtschen Schreckensvision gingen sie bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit hausieren. Neuerdings hat die Hervorhebung einer »Einzigartigkeit« des Genozids an den Juden, die die Aufmerksamkeit auf seine außergewöhnliche Grausamkeit lenkt, ebenfalls die Wahrnehmung vergleichbarer Tatsachen in der kommunistischen Welt behindert.

Jetzt wird die Stimme gegen Stalins Verbrechen nicht mehr im Westen, sondern in Moskau - noch dazu im Allerheiligsten Moskaus, im Kreml - erhoben. Es handelt sich nicht mehr um die eines Kommunisten, der mit dem System gebrochen hat, sondern um die des weltweit ranghöchsten Kommunisten, des Vorsitzenden der Partei der Sowjetunion. Ihm haftet nicht derselbe Verdacht an wie den Ausführungen ehemaliger Kommunisten. Er verkörpert vielmehr die höchste Autorität, die in diesem System dem führenden Politiker zuerkannt wird.

Bis zur Diktatur des Proletariats, und den imperialistischen Krieg in einen Bürgerkrieg verwandelt. In einem Brief an Alexander Schljapnikow, einen der bolschewistischen Parteiführer, schrieb Lenin: »Die Kriegsniederlage des Zarentums wäre im Augenblick das kleinere Übel. ] Die ganze Kraft unserer Arbeit (beharrlich, systematisch und vielleicht von langer Dauer) gilt dem Bestreben, den Krieg in einen Bürgerkrieg zu verwandeln. Wann sich das verwirklichen wird, ist eine andere Frage, es ist jedenfalls noch nicht klar.

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