Culture Encounter and komplementäres Marketing by Guido Brune

By Guido Brune

In hochentwickelten Industriewirtschaften gewinnen die Marktbeziehungen zwischen den Wirtschaftssubjekten eine neue Qualitiit. Sie entfernen sich in ibren Auspragungen von materiell gebundenen Nutzenkategorien und sind zunehmend durch ihre Bedeutung fUr soziale Sinnstiftungen bestimmt. In dieser Weise haben sie eine wichtige Funktion bei der Ausdifferenzierung von Lebensstilen der Konsumenten, die eine Tendenz von Individualisierung in sich birgt. Die Arbeit von Herrn Brune bietet Erklarungsmoglichkeiten fUr diese veranderten Beziehungsstrukturen auf Konsumgiitermiirkten, in denen die place des Handels als kultureller gatekeeper interpretiert wird. Das Grundanliegen der Arbeit richtet sich auf die Darstellung des Handler Kundenkontaktes als eine Begegnung zweier Kulturen. Der Begriff Kultur meint den Komplex von Werten und Erfabrungen, den Personen oder Institutionen als Lebensform entwickeln. Diese Begegnung wird iiber einen gegenseitigen WabrnehmungsprozeB gesteuert, dessen Interpretationsergebnis in der wahrgenommenen Realitat der Marktpartner in Gestalt von snapshot und Fremdimage besteht. Markte entwickeln sich in diesem Sinne durch Selbstorganisationsprozesse, indem Produkte durch ihre sinnstiftende Bedeutung eine strukturierende Wirkung entfalten. Aus diesem theoretischen Ansatz konnen Schliisse fUr eine neue strategische Orientierung des advertising and marketing an einer Entsprechung bzw. Komplementaritat mit den gewiinschten Zielgruppenkulturen gezogen werden. Damit stellt dieser Ansatz nach der primaren Wettbewerbsorientierung in der strategischen literatur eine erneute Hinwendung zum Konsumenten dar. Der tradition come across wird als Begegnung wahrgenommener Kulturen von Handel und bestimmten Lebensstilsegmenten des Konsumbereichs interpretiert, wobei einem Ansatz von Bourdieu folgend fUr beide Parteien zwischen okonomischen, sozialen und kulturellen Kapitalien unterschieden wird. Der tradition come across wird als historisch gewachsene Struktur interpretiert.

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Plant Tissue Culture Manual: Supplement 7

Plant tissue tradition has an extended background, relationship again to the paintings of Gottlieb Haberlandt and others on the finish of the nineteenth century, however the linked thoughts and strategies have reached a degree of usefulness and alertness which hasn't ever been larger. The technical ideas have given new insights into primary facets of plant differentiation and improvement, and feature prepared the ground to the id of ideas for the genetic manipula­ tion of vegetation.

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Ein zentralistisches Planungssystem kann auBerdem wegen der langen Informationswege auch als relativ unelastisch und infolge des hohen Planungsaufwands als relativ unflexibel angesehen werden. Dezentralisiert man die Planung eines Einzelhandelsunternehmens dagegen (Koch 1982, S. h. t zu erhOhen, so geht die Planungsintegritat verloren. ne zu sorgen, indem sie beispielsweise verbindliche Entscheidungsgrundsatze fUr alle Planenden aufstellt. he nutzen. Diesen Anforderungen versucht der hierarchische Planungsansatz zu entsprechen (Koch 1982, S.

1st ein strategisches Geschaftsfeld mit konkurrierenden strategischen Geschiiftsfeldem anderer Handelsuntemehmen identisch, so ist die Konkurrenz am groBten, da eine vollkommene Austauschbarkeit vorliegt. Sie verringert sich, wenn lediglich partielle oder gar keine Uberschneidungen vorliegen. Je attraktiver die Abnehmergruppe die Angebote konkurrierender Handler einschiitzt, einem urn so groBeren Substitutionsdruck ist der Einzelhandelsbetrieb ausgesetzt. Mit zunehmenden Substitutionsmoglichkeiten filr den Abnehmer und mit zunehmendem Substitutionsdruck bUBt ein Markt filr den Einzelhiindler seine Attraktivitiit ein.

H. auf eine bestimmte Zielsetzung hin ausrichten, damit das Untemehmen sein ZieIsystem ohne Umwege erreicht. Inhaltlich besteht die Aufgabe von Strategien in der Instrumentalisierung der Untemehmensstiirken, urn dadurch die Marktchancen und damit auch die Marktattraktivitat fiir das Untemehmen zu erhOhen. Strategien konnen sich 26 dabei gegen Konkurrenten richten oder an Abnehmern orientieren1. B. B. Kostenfiihrerschaft oder unique selling proposition) Markteintrittsbarrieren gegeniiber Konkurrenten erhOht und Substitutionsmoglichkeiten durch alternative Angebote flir Konsumenten erschwert werden.

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